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Rund 25 Unfälle von Feuerwehrautos und Rettungswagen mit Falschparkern und Zweite-Reihe-Parkern verzeichnet die Feuerwehr Düsseldorf pro Jahr. Um schnell zum Einsatzort zu kommen, werden im Notfall Spiegel von falsch geparkten Autos abgefahren oder die Seitenwände und Kotflügel der Wagen beschädigt. Denn mit jeder Minute Verzögerung sinke die Chance von Menschen in brennenden Häusern oder Notfallpatienten im Rettungsdienst zu überleben. Das Verhalten der Falschparker kann unter diesem Gesichtspunkt nicht toleriert werden.


Trotzdem gibt es in der Landeshauptstadt viele Gegenden, in denen Anwohner und so genannte Zweite-Reihe-Parker den Fahrzeuglenkern von Feuerwehrfahrzeugen das Anfahren zum Einsatzort erschweren oder unmöglich machen. So registrierte die städtische Verkehrsüberwachung im vergangenen Jahr rund 196.000 Verfahren wegen Parken im Halteverbot, in zweiter Reihe und in Fünf-Meter-Zonen rund um Einfahrten. Knapp 3.000 Mal musste im Zusammenhang mit solchen Verstößen sogar der Abschleppwagen anrücken.

Die Folge der Parkverstöße für die Einsatzkräfte der Feuerwehr: Es müssen Umwege gefahren werden und wertvolle Zeit vergeht. Hilfesuchende können unter Umständen erst zu spät erreicht werden. Insgesamt legen die ca. 330 Feuerwehr- und Rettungsdienstfahrzeuge im Jahr rund 2,3 Millionen Kilometer zurück.

Regelmäßige Kontrollfahrten

Falsch abgestellte Fahrzeuge insbesondere in zweiter Reihe und in Kurven verhindern nicht nur die Durchfahrt, sondern auch das Aufstellen von Drehleitern, die zur Rettung von Menschen aus oberen Etagen bei Wohnungsbränden notwendig sind. Damit dies nicht in Vergessenheit gerät, startet die Düsseldorfer Feuerwehr in Zusammenarbeit mit der Verkehrsüberwachung des Ordnungsamtes in regelmäßigen Abständen Aktionen gegen Falschparker.

Kurzreportage aus der Hansestadt Bremen über massive Behinderungen durch Falschparker, der Konsequenzen und inzwischen eingeleiteten Gegenmaßnahmen.