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032-041 Unwetterlage

Das von Sonntagabend über Düsseldorf hinwegziehende Gewitter mit Starkregen und Hagel hinterließ in den Straßen einen winterlichen Eindruck. Bis zu 15 Zentimetern hoch lagen Taubeneier große Hagelkörner in den Straßen der nördlichen Stadtteile. Bis zum frühen Montagmorgen waren die Einsatzkräfte der Feuerwehr damit beschäftigt, die Wasserschäden zu beseitigen. Der Einsatzleitrechner listete 188 Wasserschadenmeldungen auf. Verletzt wurde niemand, die entstandenen Sachschäden liegen im unteren sechsstelligen Bereich. Die Feuerwehr setzte zur Bewältigung der Schäden 100 Einsatzkräfte von den Berufsfeuerwachen und den Löschgruppen der Freiwilligen Feuerwehr ein.

Die Schadenmeldungen kamen aus den Stadtteilen – alphabetisch geordnet: Derendorf (1), Düsseltal (60), Flingern (8), Friedrichstadt (1), Golzheim (3), Grafenberg (9), Hubbelrath (1), Ludenberg (1), Mörsenbroich (30), Pempelfort (6), Rath (59) und Stadtmitte (9). Zu 103 Schadenorten fuhren Kleineinsatzfahrzeuge mit Tauchpumpen und Wassersaugern ausgerüstet, die Feuerwehrleute der Löschfahrzeuge fuhren 85 Einsatzstellen an. Das Wasser lief in 122 Kellerräume, 15 Garagen/Tiefgaragen und 15 Wohnungen. Auf mehrere Straßen stand das Wasser bis zur Bordsteinkante. Ein Fitnessstudio an der Westfalenstraße war betroffen, der Keller des Augusta-Krankenhauses lief voll Wasser, Wasser lief auch in die Küche eines italienisches Restaurant auf der Grafenberger Allee. Im Johannes-Höver-Altenheim stand etwa zehn Zentimeter Wasser in den Kellerräumen. Der Rochusclub am Rolanderweg hatte 30 Zentimeter Regenwasser auf den Spielfeldern, zudem schichteten sich auch 15 Zentimeter Hagel dort an. Eine auf dem Areal stehende Trafostation war vom Wasser betroffen, die Gefahr durch einen Kurzschluss konnten die Feuerwehrleute durch schnelles Abpumpen verhindern. Der Durchgang zum S-Bahnhaltepunkt auf der Westfalenstraße war bis zu Morgen immer noch nicht passierbar wegen Überflutung. Bis zum frühen Morgen pumpten die Einsatzkräfte mehr als 70.000 Liter Wasser aus der Unterführung zur Bahnstation ab. Gegen 5 Uhr mussten die Abpumparbeiten eingestellt werden, da Schmutz und Unrat die Tauchpumpen immer erneut verstopften. Der Stadtentwässerungsbetrieb wurde informiert, der heute Morgen Mitarbeiter zur Reparatur der ausgefallenen Pumpstation schickt.

Insgesamt waren 100 Einsatzkräfte von der Berufsfeuerwehr und den Löschgruppen der Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz. Das letzte Löschfahrzeug rückte um 5 Uhr zur Feuerwache zurück.

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Während dem Unwetter


Nach dem Unwetter