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Was tun bei Gasgeruch?

Damit der Mensch das städtische Erdgas überhaupt warnehmen kann, werden leichtflüchtige, typisch riechende organische Schwefelverbindungen beigemischt. Diesen Vorgang nennt man Odierung. Es entsteht ein unangenehmer und penetranter Geruch nach Knoblauch und faulen Eiern.

Neben dem klassischen Tetrahydrothiophen (THT), wird seit einiger Zeit auch ein schwefelfreies Odoriermittel mit dem Handelsnamen Gasodor S-Free, ein Acrylatgemisch, eingesezt. Dieses besitzt einen lösungsmittelartigen Geruch, der laut Untersuchungen der Deutschen Vereinigung des Gas- und Wasserfaches (DVGW) von Probanden dennoch mit Erdgas in Verbindung gebracht wird.


Wollen Sie auf nummer sicher gehen und sich nicht einzig und allein auf Ihren Geruchssinn verlassen, bietet sich die Installation sogenannter Gasmelder an. Die Geräte geben bei ausströmen verschiedener Gassorten einen lautstarken Alarm. Zun kaufen gibt es solche Geräte im Baumarkt um die Ecke, meist im selben Regal wie auch die Rauchmelder.

Sollten Sie Gasgeruch warnehmen oder ein Gasmelder ausgelöst haben, betätigen Sie auf keinen Fall elektrische Geräte und vermeiden Sie unbedingt offenes Feuer!

Verhalten bei Gasgeruch